Zum Inhalt der Seite

Pakistan: Musharraf entgeht Anschlag

Islamabad. In Pakistan ist der frühere Präsident und Militärmachthaber Pervez Musharraf offenbar einem Bombenanschlag entgangen. Nach Polizeiangaben explodierte am Donnerstag eine Bombe unter einer Brücke in der Hauptstadt Islamabad. Rund 20 Minuten später wäre Musharrafs Konvoi auf dem Weg von einem Militärkrankenhaus zu seinem Haus dort vorbeigekommen, sagte ein Polizeivertreter. Verletzt wurde demnach aber niemand. Der 70jährige Musharraf muß sich zur Zeit wegen Hochverrats vor Gericht verantworten, weil er als Präsident 2007 den Ausnahmezustand verhängt hatte. Im Fall einer Verurteilung drohen ihm lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe. Wegen Sicherheitsbedenken und aus gesundheitlichen Gründen hat er bislang nur an zwei Anhörungen in dem Prozeß teilgenommen. Musharraf hatte schon als Präsident drei versuchte Attentate überlebt. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 04.04.2014, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!