-
01.04.2014
- → Ausland
Pakistan: Anklage gegen Musharraf
Islamabad. Ein pakistanisches Sondertribunal hat den früheren Militärmachthaber Pervez Musharraf wegen Hochverrats angeklagt. Rund drei Monate nach Beginn des Prozesses im Dezember verlas der vorsitzende Richter Faisal Arab am Montag in Islamabad die Anklagepunkte. Musharraf erklärte sich nach Angaben des Gerichts für nicht schuldig. Zu früheren Terminen war er wegen Sicherheitsbedenken oder gesundheitlicher Probleme nicht erschienen. Das Sondertribunal habe Musharraf bei einem erneuten Fernbleiben mit Haft gedroht, sagte sein Anwalt Ahmed Raza Kasuri. Dem Expräsidenten wird vorgeworfen, mit der Verhängung des Ausnahmezustands 2007 die Verfassung außer Kraft gesetzt zu haben. Dem 70jährigen droht die Todesstrafe. (dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
