Zum Inhalt der Seite

USA: Verbrechen gegen Migranten

Chicago. Menschenhändler haben im US-Bundesstaat Texas mehr als 100 Migranten in einen Bungalow mit zwei Räumen eingezwängt. Polizeisprecher John Cannon sagte am Donnerstag, in dem illegalen Versteck hätten »schreckliche« Lebensbedingungen geherrscht. Die Migranten waren demnach in dem kleinen Gebäude eingesperrt, für alle zusammen gab es nur eine Toilette. »Das sind klassische Anzeichen für Schleuserei, die Menschen werden eher wie Tiere behandelt«, sagte Cannon. Nach den ersten Überprüfungen befanden sich unter den Migranten zumindest acht aus Mexiko, darunter drei Minderjährige. Fünf Verdächtige wurden als mutmaßliche Schleuser festgenommen.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.03.2014, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!