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Marx will Bußzeit für Geschiedene

Berlin. In der Diskussion um den Umgang der katholischen Kirche mit Geschiedenen hat sich der neue Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, für eine Bußzeit ausgesprochen. So soll ermöglicht werden, daß Geschiedene, »die ihr Scheitern anerkennen, nach einer Bußzeit eine Wiederzulassung zu den Sakramenten beantragen können«, sagte Marx der Welt am Sonntag. Einen entsprechenden Vorstoß habe der deutsche Kardinal Walter Kaspar in Rom gemacht, so Marx. »Die Kardinäle haben sehr unterschiedlich auf diesen Vorschlag reagiert«, berichtete er. »Ich persönlich halte ihn für einen gangbaren Weg, der aber immer auf einzelne Fälle bezogen sein muß.« (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.03.2014, Seite 5, Inland

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