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Tageszeitungen: Tarifstreit hält an

Hamburg. Die achte Verhandlungsrunde für die rund 14000 Redakteure sowie Freie und Pauschalisten bei Tageszeitungen am Wochenende in Hamburg blieb ohne Ergebnis. Dies teilte ver.di am Samstag mit. Als Grund nannte die Gewerkschaft das Festhalten des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger an der Forderung, die manteltarifvertraglichen Regelungen zu verschlechtern. »Selbst wenn ein solcher Einschnitt dadurch scheinbar kompensiert würde, daß auf das nach wie vor magere Angebot von einem Jahr ohne Gehaltserhöhung und einem zweiten Laufzeitjahr mit nur 1,4 Prozent mehr Geld noch was drauf gelegt wird: Es liefe am Ende nicht nur auf ein Nullsummenspiel, sondern ein echtes Minusgeschäft hinaus. Das lehnen die streikenden Kolleginnen und Kollegen ab«, erklärte ver.di-Verhandlungsführer Frank Werneke. Die Gespräche werden am 26. März in Berlin fortgesetzt. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.03.2014, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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