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Karstadt steckt tief in den Miesen

Essen. Der Warenhauskonzern Karstadt hat im Geschäftsjahr 2011/2012 tiefrote Zahlen geschrieben. Nach den jetzt im Bundesanzeiger veröffentlichten Angaben machten die damals noch 84 Filialen der Karstadt-Warenhaus GmbH unter dem Strich einen Verlust von 158,4 Millionen Euro. Im Jahr davor hatte der Fehlbetrag bei 20,8 Millionen Euro gelegen. Die Umsatzerlöse sanken um zehn Prozent auf 2,9 Milliarden Euro.

Auch die inzwischen mehrheitlich an den österreichischen Immobilieninvestor René Benko verkaufte Karstadt Premium GmbH, in der die Luxuswarenhäuser KaDeWe (Berlin), Alsterhaus (Hamburg) und Oberpollinger (München) zusammengefaßt sind, machte Verluste.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.03.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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