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Vorwürfe gegen ­suspendierten Arzt

Göttingen. Im Prozeß um unrechtmäßige Transplantationen an der Uniklinik Göttingen hat ein früherer Assistenzarzt Vorwürfe erhoben – aber nicht gegen den angeklagten Mediziner, sondern gegen einen suspendierten Chefarzt des Krankenhauses. Dieser habe seine Assistenzärzte zu Falschdiagnosen angestiftet, um seine Privatstation mit Patienten zu füllen, sagt er am Montag als Zeuge vor dem Landgericht Göttingen. In dem Verfahren wird der ehemalige Leiter der Transplantationsmedizin unter anderem des versuchten Totschlags in elf Fällen beschuldigt. Er soll medizinische Daten manipuliert haben.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.03.2014, Seite 5, Inland

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