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Korruptionsprozeß soll mit Geldauflage enden

Hannover. Nach knapp vier Monaten soll der Korruptionsprozeß gegen den ehemaligen Sprecher des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff, Olaf Glaeseker, gegen die Zahlung einer Geldauflage beendet werden. Staatsanwaltschaft und Verteidigung haben sich nach eigenen Angaben von Montag darauf geeinigt, daß Glaeseker und der mitangeklagte Partymanager Manfred Schmidt je 25000 Euro für die Einstellung des Verfahrens an die Landeskasse zahlen sollen. Schmidt soll laut Absprache zudem 5000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung überweisen. Beide würden damit nicht als vorbestraft gelten. Das Gericht muß der Absprache noch zustimmen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.03.2014, Seite 2, Inland

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