-
08.03.2014
- → Ausland
Iran dementiert Waffenlieferung
Jakarta. Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif hat Vorwürfe Israels zurückgewiesen, sein Land hätte versucht, eine Lieferung mit syrischen Raketen in den Gazastreifen zu schleusen. Sarif verwies am Freitag bei einem Besuch in der indonesischen Hauptstadt Jakarta auf die zeitliche Nähe zu einem Treffen des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit US-Präsident Barack Obama und sprach von einer »Lüge« und »nicht einmal ernstzunehmender Propaganda«. »Netanjahu ist in Washington, und plötzlich – als Gottesgabe – fassen sie ein Schiff aus dem Iran mit Raketen. Nur ein Zufall?« fragte Sarif rhetorisch. Israel hatte am Mittwoch bekanntgegeben, zwischen Eritrea und dem Sudan ein unter der Flagge Panamas fahrendes Frachtschiff aufgebracht zu haben, auf dem Raketen versteckt gewesen seien. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
