-
07.03.2014
- → Feminismus
Frauenrechte als Entwicklungsziel
Köln. Frauen bereiten 90 Prozent der Nahrung in Haushalten zu. Dennoch seien 60 bis 70 Prozent der Hungernden weltweit weiblich. Die Ursachen dafür lägen in mehrfachen Diskriminierungen und struktureller Gewalt, erklärte die Entwicklungsorganisation FIAN am Mittwoch anläßlich des Internationalen Frauentages. Sie fordert daher die deutsche Entwicklungszusammenarbeit auf, »die Stärkung der Rechte von Frauen und Mädchen ins Zentrum ihrer Projekte zu stellen«.
Nach Angaben von FIAN verrichten Frauen und Mädchen in ländlichen Regionen in Entwicklungsländern zudem bis zu 80 Prozent der landwirtschaftlichen Arbeiten zur Versorgung der Familien. Gertrud Falk, Genderbeauftragte von FIAN Deutschland, betonte, vor allem fehlende Landnutzungs- und Erbrechte wirkten sich »unmittelbar negativ auf die Durchsetzung des Menschenrechts von Frauen auf Nahrung aus«. Auch als Landarbeiterinnen verdienten sie weniger als Männer.(jW)
Nach Angaben von FIAN verrichten Frauen und Mädchen in ländlichen Regionen in Entwicklungsländern zudem bis zu 80 Prozent der landwirtschaftlichen Arbeiten zur Versorgung der Familien. Gertrud Falk, Genderbeauftragte von FIAN Deutschland, betonte, vor allem fehlende Landnutzungs- und Erbrechte wirkten sich »unmittelbar negativ auf die Durchsetzung des Menschenrechts von Frauen auf Nahrung aus«. Auch als Landarbeiterinnen verdienten sie weniger als Männer.(jW)
Anzeige
www.fian.de
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feminismus
