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»Armutszuwanderung« bestenfalls punktuell

Nürnberg. Die Zahl der Hartz-IV-Empfänger aus Bulgarien und Rumänien ist zum Jahresende weiter gestiegen – betroffen von dieser Entwicklung sind aber nach Informationen der Bundesagentur für Arbeit (BA) nur einige wenige deutsche Großstädte. Eine Armutszuwanderung aus den beiden Ländern sei »nur punktuell ersichtlich«, heißt es in einem Papier der BA, das dpa vorliegt. Nach Angaben der Nürnberger Behörde bezogen im November 2013 fast 44 000 Rumänen und Bulgaren Hartz-IV-Leistungen – und damit 51 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2014, Seite 2, Inland

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