-
25.02.2014
- → Ausland
Brasilien will Kabel nach Europa legen
Brüssel. Brasilien macht sich angesichts der NSA-Abhöraffäre für eine direkte Kabelverbindung mit Europa stark. Das Projekt war Thema bei einem Gipfeltreffen, zu dem Präsidentin Dilma Rousseff am Montag in Brüssel eintraf. Das Unterseekabel könnte etwa 185 Millionen Dollar kosten und von einem Gemeinschaftsunternehmen von Brasiliens Telebras und der spanischen IslaLink Submarine Cables verwirklicht werden.
Brasilien zeigte sich besonders verärgert darüber, daß auch Telefongespräche und E-Mails von Rousseff ausspioniert worden waren. Die Präsidentin sagte deswegen im vergangenen Jahr einen Besuch in Washington ab. (Reuters/jW)
Brasilien zeigte sich besonders verärgert darüber, daß auch Telefongespräche und E-Mails von Rousseff ausspioniert worden waren. Die Präsidentin sagte deswegen im vergangenen Jahr einen Besuch in Washington ab. (Reuters/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
