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Aus: Ausgabe vom 25.02.2014, Seite 5 / Inland

Berlin legt Bericht zu Kriminalität vor

Berlin. Die sogenannte politisch motivierte Kriminalität ist in Berlin 2013 im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent gestiegen. Dies teilte die Senatsverwaltung für Inneres am Montag mit. 3091 Fälle seien im vergangenen Jahr gemeldet worden, davon 441 Gewaltdelikte. Nach der Extremismusdoktrin der Behörden ist die politische Motivation in »rechts«, »links« und »Ausländerkriminalität« unterteilt. Im Bereich der rechten Kriminalität wurden 1361 Fälle registriert. Die Polizei spricht von einem Schwerpunkt rund um die Eröffnung einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Hellersdorf mit 64 Fällen. Bei »linker« Kriminalität meldet die Behörde 1023 Delikte. Ein Vergleich ist schwierig, da hierunter von der Senatsverwaltung sowohl Gewalt gegen Menschen als auch Landfriedensbruch gerechnet wird. 196 Fälle werden dem Bereich Ausländerkriminalität zugeordnet, davon soll es sich in 16 Fällen um Terrorismus handeln. (jW)