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Haft nach Brandstiftung in Obdachlosencamp

Berlin. Nach einem Brandanschlag auf eine Zeltsiedlung von Obdachlosen in Berlin-Kreuzberg muß ein Mann für sechs Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Das Berliner Landgericht sprach ihn am Montag des versuchten Mordes schuldig. Der Angeklagte habe den Campern eine Abreibung verpassen wollen, weil sie ihn abgewiesen hätten, befanden die Richter. Vier Menschen hatten in dem Zelt geschlafen, als es in der Nacht zum 18. Juni 2013 brannte. Sie wachten auf und konnten sich retten. Der Angeklagte hatte den Anschlag bestritten. Die Staatsanwaltschaft beantragte eine Strafe von zehn Jahren Haft. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.02.2014, Seite 2, Inland

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