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Wissenschaft und Frieden

Gesellschaftspolitisch relevante Konflikte in Europa und den USA stehen im Mittelpunkt der Ausgabe 1/2014 der Vierteljahresschrift Wissenschaft und Frieden. Es geht um ihre Ursachen, ihre Dynamiken und ihre Akteure. Ulrich Wagner und Christoph Butenschön schreiben über »Sozialpsychologische Ursachen von Intergruppenkonflikten«, Bernard Schmid über eine reaktionäre Massenbewegung gegen die Homoehe in Frankreich. Mario Becksteiner analysiert die politische Situation in Griechenland (»Krise und Streik«). Elena Vazquez Nuñez und César Amaya berichten über Zwangsräumungen in Spanien, Christin Landgraf über Ungarn unter Orbán: »Rechtsruck in Gesellschaft und Politik«.

Außerhalb des Schwerpunkts informiert W&F u.a. über das jüngste Abkommen der EU mit der Türkei zur Flüchtlingsabwehr und die Pläne zum Verkauf der Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau. 100 Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges befaßt sich der Träger des Alternativen Nobelpreises, Paul Walker, mit Chemiewaffen: »Vom massenhaften Einsatz zur weltweiten Abschaffung«. (jW)


Wissenschaft und Frieden, 7,50 Euro plus Porto. Bezug: W&F, Beringstr. 14, 53115 Bonn, E-Mail: buero-bonn@wissenschaft-und-frieden.de

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.02.2014, Seite 15, Politisches Buch

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