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NSU: Gericht will Zeugen in Schweiz vernehmen

München. Zur Mordwaffe des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) will das Oberlandesgericht München zwei Zeugen in der Schweiz vernehmen. Sie sollen per Video Auskunft über die Ceska-Pistole geben, mit der zwischen 2000 und 2006 neun türkisch- bzw. griechischstämmige Geschäftsleute erschossen worden waren. Eine Gerichtssprecherin bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Bericht des Focus. Einer der beiden Männer soll die Pistole 1996 in der Schweiz gekauft und dem anderen übergeben haben. Ende 1999 oder Anfang 2000 sei die Waffe schließlich über Mittelsmänner zum NSU gelangt, berichtet das Magazin. Der genaue Weg sei aber bislang ungeklärt. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.02.2014, Seite 2, Inland

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