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ADAC: »Ein Staat im Staat«

München. In der Affäre um gefälschte Zahlen beim ADAC-Autopreis »Gelber Engel« prüft die Münchner Staatsanwaltschaft, ob Straftatbestände berührt sein könnten, teilte die Behörde am Dienstag mit. Bestechung oder Vorteilsnahme seien mögliche Ermittlungstatbestände. ADAC-Präsident Peter Meyer gab sich in einem Interview unschuldig und lehnte einen Rücktritt ausdrücklich ab. Er schloß aus, daß bei Ergebnissen anderer Tests geschummelt wurde. Die Vereinigung deutscher Autohöfe hielt dem Club am Dienstag vor, auch den alljährlichen Raststättentest manipuliert zu haben. Der Kommunikationsexperte Klaus Kocks forderte darüber hinaus einen Aufsichtsrat für den Autoclub. »Der ADAC ist ein Staat im Staat, eine riesige Organisation, die gewaltige Geldmengen bewegt, aber organisiert ist wie ein Kaninchenzüchterverein«, so Kocks. (dpa/AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2014, Seite 1, Inland

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