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Merkels Umfeld im Visier der NSA

Berlin. Die USA spähen offenbar weiterhin die deutsche Regierung aus – auch nach der Zusage des US-Präsidenten Barack Obama, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht mehr zu überwachen. In den letzten Jahren habe die NSA einen sogenannten »Kommunikationsfingerabdruck« von Merkel angelegt, berichtete die Bild (Montagausgabe) unter Berufung auf Angehörige des US-Geheimdienstes NSA. »Für so einen Kommunikationsfingerabdruck sammelt man Telefonnummern und E-Mail-Adressen, mit denen ein Regierungschef kommuniziert«, wird ein NSA-Mitarbeiter zitiert. Das System ermögliche demnach eine umfangreiche Überwachung von Entscheidungen innerhalb der Bundesregierung.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.01.2014, Seite 4, Inland

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