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13.01.2014
- → Politisches Buch
Neu erschienen
RotFuchs
Die monatlich erscheinende »Tribüne für Kommunisten und Sozialisten in Deutschland« ist mit der Januar-Ausgabe 16 Jahre alt geworden. Aus kleinen Anfängen wurde »die auflagenstärkste marxistische Monatsschrift in deutscher Sprache«, wie Chefredakteur Klaus Steiniger im Leitartikel konstatiert. Entscheidend für diese Entwicklung seien »Prinzipienfestigkeit bei gleichzeitigem Verzicht auf Prinzipienreiterei, die Vermeidung sektiererischer Enge wie opportunistische ›Breite‹«. Außerdem: Hermann Jacobs schreibt zur »Dialektik des Untergangs von UdSSR und DDR«, Gunnar R. Vogel über »die eigentlichen Drahtzieher der ›Machtergreifung‹ Hitlers«, Kurt Stand würdigt die Februar 2013 verstorbene Journalistin Margaret Pittman sowie den Kommunisten und Juristen Hans Kaiser, der im Oktober 2013 starb.RotFuchs Nr. 192, 32 Seiten, Spende erbeten. Bezug: Karin Dockhorn, Postfach 021219, Tel.: 030/2412673, E-Mail: WDockhorn@t-online.de
Position
Das Zweimonatsmagazin der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) stellt seine Ausgabe unter den Titel »Holt den Vogel runter. 100 Jahre Widerstand gegen den deutschen Imperialismus«. Was der Erste Weltkrieg mit dem Kapitalismus zu tun hatte, »lernen wir in der Schule nicht«, heißt es in einem Beitrag dazu. Zwei weitere befassen sich mit der Entstehung von Kriegsgefahr und Kriegen aus den Gesetzen des Kapitalismus. Außerdem u. a.: Eine Reportage über den Streik im Norgren-Werk Großbettlingen (Baden-Württemberg), ein Bericht über Personalmangel in deutschen Krankenhäusern sowie über die neofaschistische »Goldene Morgendämmerung« in Griechenland.Anzeige
Position 1/2014, 38 Seiten, 1,70 Euro. Bezug: Abo-Service c/o Verein Position e. V., Hoffnungstr. 18a, 45127 Essen, Tel.: 0201/230633, E-Mail: position@sdaj-netz.de
Arbeiterpolitik
Der vierteljährlich erscheinende »Informationsbrief der Gruppe Arbeiterpolitik« veröffentlicht u. a. eine Analyse der Regierungsbildung: »Burgfrieden in unruhigen Zeiten«. Die große Koalition wolle »Ruhe im Betrieb« und erneuere deshalb den »Angriff auf das Streikrecht«. Weitere Beiträge: »Der Angriff auf Syrien ist vorübergehend gestoppt. Aber der Bürgerkrieg geht unvermindert weiter«, »Schlußfolgerungen nach einer Griechenlandreise: Der gesellschaftliche Verfall stellt die Linke vor komplexe Aufgaben«, »EU-Grenzregime: Wirtschaftskraft stärken, Fachkräfte anwerben, das Elende von der Tür weisen« sowie »›Wilde Streiks‹ gegen Privatisierung – fünf Tage Verkehrschaos in Genua«.Arbeiterpolitik 1/2014, 24 Seiten, 2 Euro. Bezug: GFSA e. V., Postfach 106426, 20043 Hamburg, E-Mail: arpo.berlin@gmx.de
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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