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08.01.2014
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CSU: Streit jenseits der Hetzkampagne
München/Kreuth. Die CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt verteidigte am Dienstag vor der Klausurtagung der CSU in Wildbad Kreuth die rechtspopulistischen Aussagen ihrer Partei zur Zuwanderung. Der Slogan »Wer betrügt, der fliegt« treffe die Meinung der Mehrheit der Bevölkerung. »Ich wüßte keinen Grund, warum wir nicht daran festhalten sollten.« Neben der Einigkeit in der Ablehnung von Migranten, gibt es in der Partei offenen Krach um die Finanzierung der Energiewende. Wirtschaftsministerin Ilse Aigner wies in der Süddeutschen Zeitung (Dienstagsausgabe) die Kritik von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer an ihren Plänen zurück, die steigenden Kosten der Energiewende auf Pump zu finanzieren. In einer Sitzung des bayerischen Kabinetts am Vormittag sollte über das Thema gesprochen werden – mit offenem Ende. Seehofer werde deshalb bis zum Schluß der Kabinettssitzung in München bleiben, sagte ein Sprecher. Seine für Dienstag in Kreuth geplante Rede, soll er nun am Mittwoch halten, hieß es.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
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