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03.01.2014
- → Kapital & Arbeit
RWE: Kommunale Aktionäre verärgert
Essen. Die kommunalen Aktionäre des Essener Energieversorgers RWE wollen eine mögliche Kapitalerhöhung nicht hinnehmen. Das sagte der Chef der Dortmunder Stadtwerke DSW 21, Guntram Pehlke, am Donnerstag. Das Unternehmen ist mit rund 3,5 Prozent der größte RWE-Einzelaktionär. Einen entsprechenden Antrag bei der RWE-Hauptversammlung Mitte April will Pehlke ablehnen. Die kommunalen Anleger litten genug unter der geplanten Halbierung der RWE-Dividende für 2013, die allein DSW 21 rund 20 Millionen Euro Mindereinnahmen bringe, sagte Pehlke.
Die kommunalen Anleger befürchten einen Verlust ihrer Sperrminorität und steuerliche Nachteile, wenn ihr Anteil durch eine Kapitalerhöhung sinkt. (dpa/jW)
Die kommunalen Anleger befürchten einen Verlust ihrer Sperrminorität und steuerliche Nachteile, wenn ihr Anteil durch eine Kapitalerhöhung sinkt. (dpa/jW)
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