-
18.12.2013
- → Ausland
Anschlag auf Hisbollah in Bekaa-Ebene
Beirut. Ein Selbstmordattentäter hat sich am Dienstag in der Bekaa-Ebene im Osten des Libanons mit seinem Fahrzeug in die Luft gesprengt. Der Anschlag in einem von Hisbollah-Milizen kontrollierten Gelände galt offenbar Sicherheitseinrichtungen der schiitischen Organisation. Der Attentäter löste die Sprengung aus, als Milizionäre an einem Kontrollpunkt das Feuer auf sein Fahrzeug eröffneten, wie die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete. Nach Angaben des libanesischen Fernsehens wurden drei Hisbollah-Männer verletzt. Laut der Darstellung der Schiiten-Organisation ist dagegen niemand verletzt worden. Der Zwischenfall ereignete sich an einer abgelegenen unasphaltierten Straße unweit der Grenze zu Syrien. Die Hisbollah nutzt den Verkehrsweg für den Transport ihrer Kämpfer, die die Truppen des syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad im Krieg im Nachbarland unterstützen. Sunnitische Terroristen haben in der Vergangenheit mehrfach Einrichtungen der Hisbollah im Libanon angegriffen. Bei einem Bombenanschlag vor der iranischen Botschaft in Beirut waren im Vormonat 25 Menschen getötet worden. (dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
