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160000 Menschen auf der Flucht in Bangui

Genf/Bangui. Infolge der Kämpfe in der Zentralafrikanischen Republik wächst nach UN-Angaben das Leid der Bevölkerung. Allein in der Hauptstadt Bangui seien 160000 Menschen auf der Flucht, sagte ein Sprecher des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) am Freitag in Genf. Der zuständige Regionaldirektor des Kinderhilfswerks Unicef, Manuel Fontaine, erklärte: »In der vergangenen Woche sind viele Menschen geflüchtet, um ihr Leben zu retten, darunter vor allem Frauen und Kinder. Sie haben nichts mehr außer den Kleidern, die sie tragen.«

Am Freitag reiste der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian in das Krisenland im Herzen des afrikanischen Kontinents. Frankreich hatte in der vergangenen Woche 1600 Soldaten in die Exkolonie entsandt, die die Truppen der Afrikanischen Union unterstützen und die Rebellen entwaffnen sollen. Augenzeugen berichteten, daß ein christlicher Taxifahrer am Freitag morgen in Bangui von islamistischen Milizen ermordet worden sei.(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.12.2013, Seite 1, Ausland

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