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Aus: Ausgabe vom 12.12.2013, Seite 16 / Sport

Reiten

Von Klaus Weise

Die Marke reitet mit

Sportfans haben es schon seit langem mitgekriegt, ohne die Deutsche Kreditbank (DKB) geht im Spitzensport fast gar nichts mehr. Ziemlich raumgreifend ist das Geldinstitut in allen möglichen Disziplinen eingestiegen. Unübersehbar in Fernsehbildern und vor Ort an den Veranstaltungsstätten sowieso, unüberhörbar in den Werbespots mit Stars vor allem aus den Ost-Bundesländern (Robert Harting z. B.) – große Präsenz, die ihre Wirkung tut.

Da geht es fast ein wenig unter, daß die Bank auch im Pferdesport höchst aktiv ist, die Riders Tour von Paul Schöckemöhle alimentiert und eine ganze Reihe weiterer Turniere auch. Vorstandschef Stefan Unterlandstättner, selbst aktiver Reiter und 2006 aus Bayern des Berufs wegen in die Hauptstadt umgesiedelt, verkündete dieser Tage bei einer Pressekonferenz stolz, daß die DKB seit Beginn ihres gezielten und zunehmend expandierenden Sportsponsorings vor zehn Jahren aktuell in der Bundesrepublik »erstmals Platz eins in der Markenwahrnehmung« einnimmt.

Mit der Deutschen Meisterschaft in Gera 2006 begann die DKB ihr Engagement für den Sport im Sattel. Auch das CSI in Neustadt/Dosse darf sich schon seit 2006 über die Unterstützung der DKB freuen. Der nach der Bank benannte Preis ist eines der beiden mit je 24000 Euro dotierten Hauptspringen mit Weltcup-Status bei der Vier-Tage-Veranstaltung zu Beginn des neuen Jahres. Es findet zum 15. Mal statt, vom 9. bis 12. Januar. Unterlandstättner wird dort auch starten, denn der 51jährige ist ein Amateurreiter, der Prüfungen bis Klasse S reitet und auch die A-Trainerlizenz besitzt. Und in Genshagen, südlich von Berlin, unterhält er eine gediegene Anlage für 60 Pferde. In Neustadt/Dosse will er zum ersten Mal nicht nur auf der »Amateur-Tour«, sondern bei den Prüfungen der »Profis« starten.

Mit dem Reitsport, sagt er als DKB-Chef, wolle man regionale, nationale und auch mediale Resonanz erzielen und das sei bislang auch gelungen.

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