Zum Inhalt der Seite

Alarm, Alarm!

Dreihundert Filmleute schlagen Alarm: »Unser Film-Erbe ist in Gefahr !« ist ein Aufruf an die Bundesregierung überschrieben, gefährdete Filmbestände zu digitalisieren, da ansonsten »in den kommenden Jahren mit dem Verlust der meisten Filme aus den letzten hundert Jahren« zu rechnen sei, weil die Originalnegative und Zelluloidkopien sich in den Archiven aufzulösen beginnen.Merke: »Das bewegte Bild hat nur ein Leben in seiner fortwährenden Reproduktion. Das ist sein Wesen.« Unterschrieben haben unter anderem Helmut Herbst, Klaus Kreimeier, Lutz Dammbeck, Andreas Dresen, Harun Farocki, Lars Henrik Gass, Reinhard Hauff, Barbara und Winfried Junge, Grit Lemke, Elfi Mikesch, Edgar Reitz, Georg Seeßlen, Margarethe von Trotta, Tom Tykwer und Roswitha Ziegler. (jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.12.2013, Seite 12, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!