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Renamo-Angriffe in Mosambik

Maputo. Bei Angriffen der oppositionellen Renamo-Partei in Mosambik sind in den vergangenen sechs Wochen nach offiziellen Angaben insgesamt 10 Menschen getötet und weitere 26 verletzt worden. Im Oktober hatte die Renamo das 1992 nach 20 Jahren Bürgerkrieg geschlossene Friedensabkommen mit der Regierungspartei Frelimo aufgekündigt. Seither droht Renamo-Chef Afonso Dhlakama der angeblich korrupten Regierung mit einem neuen Bürgerkrieg. Die Konflikte in der ehemals portugiesischen Kolonie in Südostafrika haben zugenommen, seit neue Kohle- und Gasvorkommen entdeckt wurden. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2013, Seite 6, Ausland

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