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Studie: Migrantenkinder werden unterschätzt

Berlin. Schüler mit Migrationshintergrund erreichen oft erst auf Umwegen höhere Bildungsabschlüsse. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Uni Düsseldorf. Von der Grundschule bis zum Studium würden die Fähigkeiten und Potenziale dieser Kinder systematisch unterschätzt, heißt es in der am Mittwoch in Berlin vorgestellten Untersuchung. Viele Migranten rückten ihre Defizite wie mangelnde Sprachkenntnisse in den Vordergrund und sähen ihren Hintergrund nicht als Chance. Entscheidend für eine Förderung seien häufig einzelne Lehrer.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2013, Seite 2, Inland

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