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Soldatenmord-Prozeß in London

London. Im Prozeß um den bestialischen Soldatenmord von London hat ein Psychiater einen der beiden Angeklagten als nicht psychisch krank eingestuft. Der Mann sei zurechnungsfähig und kooperativ gewesen, hieß es in einem Bericht des Psychiaters, der am Mittwoch vor dem Zentralen Strafgerichtshof Old Bailey in London verlesen wurde. Laut dem Psychiater zeigte der Mann nach der Tat keine Anzeichen von Reue. Der Angeklagte habe zudem davor gewarnt, daß er weiterhin ein »Risiko für die britische Armee darstelle«. Er habe gesagt, keine illegalen Substanzen zu sich genommen und sich nicht unwohl gefühlt zu haben vor der Tat. Seine Aktionen hätten auf seinem Glauben basiert. Die beiden Täter sollen den Armeeangehörigen Lee Rigby am 22. Mai auf offener Straße unter anderem mit einem Fleischerbeil
abgeschlachtet haben. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2013, Seite 2, Ausland

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