Zum Inhalt der Seite

Syrien-Konferenz am 22. Januar in Genf

Genf. Zum ersten Mal im syrischen Bürgerkrieg sollen Regierung und Rebellen gemeinsam auf einer Konferenz über eine Friedenslösung verhandeln. Die immer wieder verschobene Syrien-Konferenz ist nun für den 22. Januar in Genf geplant, wie UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Montag in New York bekanntgab. In dem seit fast drei Jahren andauernden Konflikt sind nach Schätzungen mehr als 100000 Menschen getötet worden. Unter den Gegnern von Präsident Baschar Al-Assad ist eine Teilnahme bis heute umstritten. Die Nationale Syrische Allianz reagierte positiv auf die angekündigte Konferenz. »Wir haben beschlossen, daß wir teilnehmen wollen, von daher ist das aus unserer Sicht eine gute Nachricht«, sagte das führende Mitglied Fais Sara in Istanbul. Islamistische Kämpfer hatten dagegen gedroht, Teilnehmer der Konferenz als Verräter zu behandeln.(dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2013, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!