Aus: Ausgabe vom 22.11.2013, Seite 4 / Inland

Mitbestimmung beim rbb verhindert

Potsdam/Berlin. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) verfügt über keine »moderne, zeitgemäße« Vertretung für freie Mitarbeiter. Zu diesem Urteil gelangte der Geschäftsführer der Deutschen Journalisten-Union Berlin-Brandenburg, Andreas Köhn, am Donnerstag. Die Berliner und Brandenburger Landesregierungen aus Linke, SPD und CDU verhinderten eine Einrichtung, die bei vielen anderen Sendern längst selbstverständlich ist. Hintergrund für den Vorwurf war die Sitzung des Hauptausschusses des Brandenburger Landtags vom Mittwoch, auf der die Vertretung der Freien abgelehnt wurde. Im Medienausschuß des Abgeordnetenhauses von Berlin sei vor einer Woche »das gleiche« passiert. Dies sei keine Wertschätzung »der betrieblichen Mitbestimmung, die sich SPD und Linke bei Wahlen auf die Fahnen schreiben«, sagte Köhn. (jW)
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