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Rentenerhöhung, aber keine Angleichung

Berlin. Die gut 20 Millionen Rentner können ab Juli 2014 mit gut zwei Prozent mehr Geld rechnen – im Westen wie im Osten. Die Bundesregierung billigte am Mittwoch den jährlichen Rentenversicherungsbericht. Der Sozialverband Deutschland kritisierte, die Rentner in Ost und West hätten seit 2004 durch Nullrunden und geringe Anpassungen einen Kaufkraftverlust von acht bis zwölf Prozent hinnehmen müssen. Ihnen bliebe wegen »Minianpassungen, Inflation und steigenden Beitragsbelastungen in den Krankenversicherungen« immer weniger im Geldbeutel. Die Volkssolidarität erklärte am Mittwoch, Union und SPD blieben bei den Koalitionsverhandlungen »hinter den Erwartungen« zurück, was insbesondere »für die Angleichung des Rentenwerts Ost an den der alten Länder« gelte. Dies könne im 24. Jahr der deutschen Einheit »nicht als eine von vielen Rentenfragen« behandelt werden. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.11.2013, Seite 1, Inland

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