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Dicke Bretter in Rostock

Im Kulturhistorischen Museum Rostock ist ab heute das drittgrößte Buch der Welt zu besichtigen. Der »Rostocker Große Atlas« wurde 1664 als Auftragswerk des mecklenburgischen Herzogs Christian Ludwig I. in Amsterdam angefertigt, wiegt 120 Kilo und mißt 1,66 mal 1,02 Meter. Er enthält 31 gedruckte Landkarten und eine handgezeichnete Karte Mecklenburgs. Sein Einband besteht aus zwei Zentimeter dicken Eichenholz-Brettern, die mit vier Rinderfellen bezogen sind. Übertroffen werden die Ausmaße dieses Buches, das noch bis 8. Dezember ausgestellt wird, vom Klencke-Atlas in London (1660) und dem Kurfürsten-Atlas in Berlin (1663/64).

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.11.2013, Seite 13, Feuilleton

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