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Vergewaltigung durch Soldaten

Nairobi. Menschenrechtsaktivisten fordern eine neue Untersuchung von Vergewaltigungsvorwürfen gegen Soldaten der Afrikanischen Union (AU) in Somalia. Die Ermittlungen der Regierung seien mangelhaft, und drei Monate nach dem Vorfall seien noch keine Erkenntnisse öffentlich gemacht worden, erklärte die Organisation Human Rights Watch am Montag.

Die Soldaten der AU-Mission in Somalia (AMISOM) werden verdächtigt, an einer Gruppenvergewaltigung einer Somalierin beteiligt gewesen zu sein. Die junge Frau soll seit Anfang August mehrmals in einem Vorort der somalischen Hauptstadt Mogadischu unter Drogen gesetzt und vergewaltigt worden sein. Neben AU-Soldaten sollen sich auch Soldaten der somalischen Nationalarmee beteiligt haben. Die Regierung hat für Ende November einen Bericht angekündigt. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.11.2013, Seite 15, Feminismus

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