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Verleger stemmen sich gegen Google

Brüssel. Zeitungsverleger haben von der EU-Kommission einen harten Kurs im Kartellstreit gegen Google gefordert. Die von dem US-Megakonzern gemachten Zugeständnisse reichten bei weitem nicht aus und würden die Zukunft der europäischen Digitalwirtschaft aufs Spiel setzen, schrieben die Verleger in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung in Brüssel. Faire Marktbedingungen seien unbedingt nötig. Sie seien »extrem besorgt« über das Vorgehen der EU, die den Streit bald beilegen will. Brüssel hatte 2010 ein Kartellverfahren gegen Google eröffnet und droht mit einer milliardenschweren Geldbuße. Nach Ansicht der Behörde bevorzugt Google bei der Anzeige von Suchergebnissen eigene Dienste gegenüber Konkurrenzangeboten und benachteiligt Wettbewerber wie etwa Microsoft. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.11.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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