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15.10.2013
- → Kapital & Arbeit
200 Millionen Euro für U-Boot-Diät
Madrid. Das Euro-Krisenland Spanien will nach Informationen der Zeitung El País im kommenden Jahr 200 Millionen Euro ausgeben, um vier zu schwer geratenen U-Booten eine Schlankheitskur zu verpassen. Die in Bau befindlichen U-Boote der Serie S-80 weisen infolge eines Planungsfehlers ein Übergewicht von 120 Tonnen auf, das das Auftauchen erschwert.
Es sei nicht absehbar, welche Kosten die Behebung des Problems insgesamt verursachen werde, berichtete das Blatt am Montag. Der Bau von vier U-Booten dieses Typs in der staatlichen Werft Navantia ist das teuerste Projekt der spanischen Rüstungsindustrie. Die Kosten werden auf 2,1 Milliarden Euro beziffert, dürften aber unter dem Strich deutlich höher ausfallen.
»Das Vorhaben droht zum größten Fiasko der Militärindustrie in Spanien zu werden«, schreibt die Zeitung. Um das Problem des Übergewichts zu beheben, werde nun erwogen, den Rumpf um sieben bis zehn Meter zu verlängern, um den U-Booten mehr Auftrieb zu geben. (dpa/jW)
Es sei nicht absehbar, welche Kosten die Behebung des Problems insgesamt verursachen werde, berichtete das Blatt am Montag. Der Bau von vier U-Booten dieses Typs in der staatlichen Werft Navantia ist das teuerste Projekt der spanischen Rüstungsindustrie. Die Kosten werden auf 2,1 Milliarden Euro beziffert, dürften aber unter dem Strich deutlich höher ausfallen.
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»Das Vorhaben droht zum größten Fiasko der Militärindustrie in Spanien zu werden«, schreibt die Zeitung. Um das Problem des Übergewichts zu beheben, werde nun erwogen, den Rumpf um sieben bis zehn Meter zu verlängern, um den U-Booten mehr Auftrieb zu geben. (dpa/jW)
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