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62 Tote bei Attentaten im Irak

Bagdad. Bei einer Reihe von Anschlägen im Irak sind am Samstag mindestens 62 Menschen getötet worden. In der Hauptstadt Bagdad starben nach Informationen aus Polizei- und Medizinerkreisen 48 schiitische Pilger auf ihrem Weg zu einer heiligen Stätte. Sie befanden sich an einer Kontrollstelle, als ein Selbstmordattentäter sich in die Luft sprengte. Zuvor kamen bei einem weiteren Selbstmordattentat in der überwiegend von Schiiten bewohnten Stadt Balad, die etwa 80 Kilometer nördlich von Bagdad liegt, zwölf Menschen ums Leben. Zu beiden Anschlägen bekannte sich zunächst niemand. In der nordirakischen Stadt Mossul wurden bei Dreharbeiten zwei Fernsehjournalisten erschossen. Sie arbeiteten für den irakischen Sender Al-Scharkija News, der für seine kritischen Berichte über die Regierung bekannt ist.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.10.2013, Seite 2, Ausland

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