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Mali: Rebellen wollen verhandeln

Ouagadougou. Mehrere malische Rebellengruppen haben angekündigt, die Friedensverhandlungen mit der Regierung wieder aufzunehmen. »Wir erklären, daß unsere Unterbrechung der Teilnahme aufgehoben ist«, sagte der Unterhändler der Nationalen Befreiungsbewegung von Azawad (MNLA), Ibrahim Ag Mohamed Assaleh, am Samstag abend vor Journalisten in Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso. Assaleh gab an, er spreche auch im Namen der arabischen Bewegung MAA sowie der Rebellengruppe HCUA. Die drei Organisationen hatten die Friedensgespräche mit der Regierung am 26. September unterbrochen. Zentraler Streitpunkt zwischen den Aufständischen und dem malischen Kabinett ist der künftige Status des nördlichen Staatsgebiets. Die dort beheimateten Wüstenstämme pochen auf weitgehende Autonomie, die Regierung in Bamako lehnt dies ab.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.10.2013, Seite 6, Ausland

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