Zum Inhalt der Seite

Obama rasselt mit dem Säbel

New York. US-Präsident Barack Obama hat die Vereinten Nationen (UN) aufgefordert, in Syrien ein Verbot chemischer Waffen durchzusetzen. In seiner Rede vor der UN-Vollversammlung forderte Obama am Dienstag zudem eine »entschlossene Erklärung« des Sicherheitsrats, die sicherstelle, daß sich Syrien an seine Verpflichtungen halte. In seiner Rede kündigte Obama erneut an, zur Wahrung der US-Interessen im Nahen Osten notfalls auch militärische Gewalt anzuwenden. Erneut behauptete der US-Präsident ohne Vorlage von Beweisen, daß die Regierung Syriens für den Giftgasangriff vom 21. August verantwortlich sei. Es sei eine »Beleidigung des menschlichen Verstandes und dieser Institution, wenn man behaupte, daß irgend jemand anderes als das Regime von Machthaber Baschar Al-Assad« den Giftgasangriff unternommen habe. (Reuters/dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 25.09.2013, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!