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Ver.di: Bindung an Tarife bei Karstadt

Düsseldorf. Im Streit um die Tarifpause beim angeschlagenen Warenhauskonzern Karstadt kamen Gewerkschafts- und Unternehmerseite am Montag in Düsseldorf erstmals wieder zu Gesprächen zusammen. Das sei ein erster wichtiger Schritt, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Hellmut Patzelt am Montag. Er hatte die Geschäftsführung und ver.di aufgefordert, sich an einen Tisch zu setzen. Die Signa-Holding des österreichischen Investors Benko will 75,1 Prozent am operativen Geschäft der Karstadt-Luxushäuser übernehmen und die Mehrheit an den 28 Sportfilialen. Im Gegenzug fließen rund 300 Millionen Euro, die der Eigentümer Nicolas Berggruen in die Warenhäuser stecken will. Ver.di will durchsetzen, daß auch für die verkauften Teile wieder Tarifverträge gelten. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.09.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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