-
23.09.2013
- → Kapital & Arbeit
Unternehmer wollen Freihandelszone
Osnabrück/Berlin. Der Unternehmerverband Gesamtmetall erwartet durch das geplante Freihandelsabkommen mit den USA einen Wachstumsschub für die Branche. Das Geschäft mit den USA könne dadurch einen neuen Boom in der Metall- und Elektroindustrie erfahren, sagte Verbandspräsident Rainer Dulger der Neuen Osnabrücker Zeitung (Samstagausgabe). »Insbesondere der Maschinen- und Anlagenbau würde profitieren, weil die USA versuchen, die eigene Industrie wiederzubeleben – und dazu brauchen sie unsere Maschinen.« Noch bestehe allerdings das Risiko, daß die Freihandelszone nicht umgesetzt werde oder einzelne Branchen vom Wettbewerb ausgeschlossen würden. Im Oktober steht die zweite Verhandlungsrunde für das Freihandelsabkommen mit den USA an. EU-Handelskommissar Karel De Gucht sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Samstagausgabe), der Vertrag solle aus EU-Sicht so umfassend wie möglich werden, kein Bereich werde ausgenommen.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit