-
21.09.2013
- → Inland
Wulff-Prozeß verschoben
Hannover. Der Prozeß gegen Exbundespräsident Christian Wulff wird erst am 14. November beginnen. »Mehrere Verteidiger haben wegen anderer Terminverpflichtungen um die Verschiebung gebeten«, sagte eine Sprecherin des Landgerichts Hannover am Freitag. Ursprünglich war der 1. November als Prozeßbeginn geplant. Zunächst sind 16 Verhandlungstage für die Dauer von acht Wochen angesetzt. Wulff wird Vorteilsnahme vorgeworfen, während sich der Filmproduzent David Groenewold wegen Vorteilsgewährung verantworten muß. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland