Zum Inhalt der Seite

Pakistan: Militär läßt Säbel rasseln

Islamabad. Pakistans Armeeführung hat Bedingungen der Taliban für Friedensgespräche zurückgewiesen. »Niemand sollte befürchten, daß wir uns von Terroristen nötigen lassen, ihre Bedingungen zu akzeptieren«, sagte Militärchef Ashfaq Pervez Kayani am Montag. Die Armee habe »die Fähigkeit und den Willen, den Kampf zu den Terroristen zu tragen«. Die Taliban hatten sich zuvor zu einem Anschlag bekannt, bei dem am Sonntag ein General und zwei Offiziere getötet worden waren. Sie fordern, daß die Regierung Kämpfer freiläßt und die Streitkräfte sich aus dem Grenzgebiet zu Afghanistan zurückziehen. Am Freitag hatten die Taliban acht Regierungsmitarbeiter aus einjähriger Geiselhaft entlassen und von einer Geste des guten Willens gesprochen. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.09.2013, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!