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50 Flüchtlinge ­verlassen DGB-Haus

München. Nach fast zwei Wochen haben etwa 50 Flüchtlinge und ihre Unterstützer das Münchner DGB-Gewerkschaftshaus verlassen. Das berichtete sueddeutsche.de. Ab dem gestrigen Montag wollten die Asylbewerber zu Bekannten ziehen. Am heutigen Dienstag werden sie sich zudem mit Landtagsabgeordneten treffen. Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern, zeigte sich erleichtert, daß die Situation ohne Eskalation geklärt worden sei. Er forderte zugleich politische Konsequenzen: »Ein modernes und menschlicheres Asylrecht muß nun auf der Agenda der künftigen bayerischen Staatsregierung stehen.« Dazu gehöre die Abschaffung der Residenzpflicht und eine bessere Integration der Flüchtlinge in die Gesellschaft. Die Asylbewerber fordern unter anderem die sofortige Anerkennung ihrer Anträge und das Recht zu Arbeiten.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.09.2013, Seite 4, Inland

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