Zum Inhalt der Seite

Selbstmordanschlag in Tschetschenien

Moskau. Mit einer Autobombe hat ein Selbstmordattentäter in Tschetschenien mindestens drei Polizisten mit in den Tod gerissen. Fünf Menschen seien bei dem nächtlichen Anschlag nahe der Stadt Sernowodsk im Nordkaukasus verletzt worden, teilte das Innenministerium der russischen Teilrepublik am Montag mit. Der Täter habe mit dem Wagen das Tor einer Polizeiwache gerammt und versucht, zum Wohntrakt durchzudringen. Als eine Barriere den Mann aufhielt, sprengte er sich in die Luft. In der Region kämpfen Islamisten für ein von Moskau unabhängiges »Emirat«. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.09.2013, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!