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Tarifverhandlungen bei DHL gescheitert

Berlin. Die Tarifverhandlungen für die rund 1600 Beschäftigten bei der Post-Tochter DHL Home Delivery GmbH sind gescheitert. Dies teilte die Gewerkschaft ver.di am vergangenen Freitag mit. »Das Angebot des Arbeitgebers von 100 Euro Einmalzahlung ist eine Provokation«, sagte Andrea Kocsis, stellvertretende ver.di-Vorsitzende. Die Gewerkschaft plant, ihre Mitglieder bei DHL Home Delivery in dieser Woche zu einer Urabstimmung aufzurufen. Dabei könne es erneut zu Warnstreikmaßnahmen kommen. Ver.di fordert 6,5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die DHL Home Delivery ist ein Unternehmen der Deutschen Post AG und bietet Dienstleistungen für den Paketversand an.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.09.2013, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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