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UN-Inspekteure in Damaskus

Damaskus. Ein Team von UN-Inspekteuren ist am Sonntag in Damaskus eingetroffen, um Hinweisen auf den Einsatz von Chemiewaffen im syrischen Bürgerkrieg auf den Grund zu gehen. Der UNO liegen Berichte der syrischen Regierung, der USA, Frankreichs und Großbritanniens vor, wonach an insgesamt 13 Orten in Syrien Chemiewaffen eingesetzt wurden. Die Regierung von Präsident Baschar Al-Assad und die Aufständischen werfen sich gegenseitig vor, Chemiewaffen benutzt zu haben. Die Untersuchung ist auch deshalb brisant, weil die USA den Einsatz solcher Waffen als Grund für eine militärische Intervention genannt hatten.

Der Bürgerkrieg in Syrien tobt seit 29 Monaten. Nach UN-Angaben wurden dabei bereits mehr als 100000 Menschen getötet. Millionen sind auf der Flucht. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.08.2013, Seite 1, Ausland

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