-
19.08.2013
- → Ausland
Medienvertreter in Somalia getötet
Mogadischu. In Somalia ist erneut ein Pressemitarbeiter getötet worden. Der Radiotechniker Ahmed Sharif Husein, der auch als Ausbilder seiner Kollegen beim staatlichen Radio Mogadischu tätig war, wurde am Samstag von Unbekannten auf offener Straße erschossen. Wie sein Kollege Mohammed Abokar sagte, war er auf dem Weg zur Arbeit. Allein in diesem Jahr wurden in Mogadischu bereits sechs Medienvertreter ermordet. Es wird vermutet, daß die radikalislamische Miliz Al Schabaab hinter den Anschlägen steckt. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland