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Nahrungsmittel teurer als 2012

Wiesbaden. Kartoffeln, Äpfel und Butter sind deutlich teurer geworden und haben die Inflationsrate in Deutschland im Juli auf den bislang höchsten Stand des Jahres steigen lassen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, erhöhten sich die Verbraucherpreise im vergangenen Monat um 1,9 Prozent im Vergleich zum Juli 2012. Die Preise für Nahrungsmittel zogen im Jahresvergleich um 5,7 Prozent an und damit so stark wie seit mehr als vier Jahren nicht mehr. Deutlich mehr Geld – 15,4 Prozent – mußten die Verbraucher den Statistikern zufolge für Speisefette und Speiseöle ausgeben. So war Butter im Vergleich zum Juli 2012 um 30,8 Prozent teurer. Für Gemüse mußten die Verbraucher 11,7 Prozent mehr Geld hinlegen, Kartoffeln kosteten 44,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Auch die Preise für Molkereiprodukte und Eier zogen insgesamt um 6,1 Prozent an. Die Energiepreise erhöhten sich binnen Jahresfrist um 2,9 Prozent, darunter Strom mit einer Erhöhung von 11,9 Prozent. Zeitungen und Zeitschriften verteuerten sich um 4,1 Prozent. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.08.2013, Seite 4, Inland

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