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10.08.2013
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Flüchtlingsproteste: Roth will umdenken
Berlin. Angesichts protestierender Asylbewerber in mehreren deutschen Städten hat Grünen-Chefin Claudia Roth ein Umdenken gefordert. »Wir erleben überall in Deutschland einen Aufschrei der Flüchtlinge, die sagen: Wir haben nichts mehr zu verlieren«, sagte die Parteichefin am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
Zu den Protestaktionen zählten und zählen Hungerstreiks in München, Eisenhüttenstadt, Stuttgart und Bitterfeld. Auch das Flüchtlingscamp auf dem Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg sorgt seit Wochen für Schlagzeilen. Roth forderte unter anderem, Asylbewerber sollten Arbeit annehmen dürfen; die Residenzpflicht gehöre abgeschafft. (dpa/jW)
Zu den Protestaktionen zählten und zählen Hungerstreiks in München, Eisenhüttenstadt, Stuttgart und Bitterfeld. Auch das Flüchtlingscamp auf dem Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg sorgt seit Wochen für Schlagzeilen. Roth forderte unter anderem, Asylbewerber sollten Arbeit annehmen dürfen; die Residenzpflicht gehöre abgeschafft. (dpa/jW)
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