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Assad: »Eiserne Hand gegen Terror«

Beirut. Ohne die Vernichtung der »Terroristen« kann es nach den Worten des syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad keine politische Lösung des in dem arabischen Land tobenden Konfliktes geben. Gegen den Terror müsse mit »eiserner Faust« vorgegangen werden, sagte Assad am Sonntag abend bei einem Essen zum Fastenbrechen mit Geistlichen, Geschäftsleuten und Künstlern in Damaskus, wie die staatliche Nachrichtenagentur SANA am Montag berichtete. Es könne keine Fortschritte auf dem politischen Weg geben, wenn überall der Terrorismus zuschlage. Syrien könne den Aufstand binnen weniger Monate beenden, wenn die Bürger Seite an Seite mit der Armee in einem Volkskrieg kämpften, so der Staatschef. Die Mitglieder der vom Westen und den Golfmonarchien unterstützten »Nationalen Koalition« bezeichnete Assad als moralisch bankrott und unpatriotisch. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.08.2013, Seite 2, Ausland

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